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21. Aug. 2017

XL2 beim `Funk the Format` Festival im Einsatz

XL2 beim `Funk the Format` Festival im Einsatz
Das urbane Musikfestival `Funk the Format` fand dieses Jahr zum vierten Mal im Hove Park in England statt. Das junge Festivalformat konnte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickeln. Der Schallpegelmesser XL2 überwachte den Sound, der Besucher und Nachbarn gleichermassen begeisterte.

Brighton an der englischen Südküste war auch dieses Jahr wieder der Schauplatz des aufstrebenden Musikfestivals `Funk the Format`. Die Headline für den Samstagabend war niemand geringerer als die Drum `n` Bass Grösse `Goldie`, der auf grosses Interesse bei den Festivalbesuchern traf.

Ein derartiges Musikspektakel bringt auch Verantwortung mit sich - insbesondere wenn es um die Einhaltung der Grenzwerte von Lärmpegeln geht. Die Abteilung für Umweltgesundheit des Bezirks Brighton und Hove empfahl daher einen Experten für die Überwachung einzusetzen. Mareti Spice vom `Funk the Format` Produktionsteam engagierte hierzu den Spezialisten Alastair Dixon von Pro Audio Installation, um die Messungen durchzuführen und für die Einhaltung der Lärmpegel während des zwei Tage Events zu sorgen.

Grössere Herausforderung als ursprünglich gedacht
Dixon berichtete: `Mir war sofort klar, dass für ein Festival dieser Grösse eine einfache Breitbandmessung nicht ausreichend ist. Nur mit Hilfe der Oktavbandmesswerte bei 63 Hz und 125 Hz konnten wir sicherstellen, dass die Auswirkungen der Lautstärke auf die Nachbarn möglichst klein bleiben`. Dixon machte sich mit dem Experten für Umweltgesundheit des Bezirks Brighton und Hove daran das Gelände zu inspizieren. Dadurch sollten eventuell auftretende Probleme frühzeitig erkannt und vermieden werden. Dixon stellte fest: `Der Hove Park ist an drei Seiten des Geländes von Häusern umgeben. Das nächst gelegene Haus liegt lediglich 30 Meter vom Backstage-Bereich der Bühne entfernt.`Dadurch entpuppte sich das Festival als grössere Herausforderung als ursprünglich gedacht.

Für die Messungen setzte Dixon drei Schallpegelmesser XL2 ein, die für elektronische Tanz- und Musikevents konfiguriert wurden. Ein XL2 wurde vor der Bühne beim Mischpult platziert. Das ermöglichte dem Techniker, innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte zu bleiben. Das zweite Messgerät wurde im Zelt für die Lautsprecher der DJ‘s eingesetzt und der dritte XL2 wurde rund um das Festivalgelände für punktuelle Einzelüberprüfungen herangezogen.

Verifizierung des Schallpegels an Hotspots

Vor Festivalbeginn wurden verschiedene Tests zum einpegeln des Sounds durchgeführt. Dixon erklärte: `Nach dem Soundcheck am Morgen und dem Briefing des Tontechnikers von Goldie waren wir sicher, dass wir bei der Show sowohl die Zuschauer und die Musiker als auch die Anrainer zufrieden stellen können. Wir ermittelten periodisch die 15 min LAeq`s an den Hotspots rund um den Park. Das sind die potenziellen Stellen an denen Probleme auftreten können. Die Einhaltung der Grenzwerte direkt beim Backstage-Bereich war am problematischsten. Besonders hilfreich hierbei waren die verschiedenen Anzeige- und Messfunktionen des XL2. Mit einem einfachen Tastendruck kann man die gewünschten Breitband- oder Oktavmesswerte auf dem Schallpegelmesser abrufen. Zusätzlich bietet der XL2 die Möglichkeit Langzeitmessungen während des Events durchzuführen, was ihn für mich zum unverzichtbaren Instrument für die Lärmüberwachung und die anschliessende Auswertung macht.

Messdaten analysieren

Beim 20 Minuten langen Crescendo, welches den Abschluss der zweistündigen Performance von Goldie bildete, konnte Dixon die letzten Messungen durchführen. Zwar wurde die Lautstärke zwischen durch immer wieder angehoben, dennoch konnten die Vorgaben der Stadt eingehalten werden. Wenn sich gegen Ende des Gigs die Regler am Mischpult nach unten bewegen bedeutet das für den Lärmspezialisten noch keinen Feierabend, wie Dixon erklärt: `Die Messdaten der zwei Messquellen, die in den Bühnenbereichen eingesetzt wurden sowie die Messungen rund um das Gelände sind wichtig für die spätere Auswertung. Anhand dieser können wir prüfen ob alle Vorgaben eingehalten wurden. Durch das importieren der Messdaten in die Data Explorer Software können Schlüsselelemente einfach extrapoliert werden, in diesem Fall der Verlauf der 63 Hz und 125 Hz Terzbänder.`



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Berno Nigsch  
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